Faszination Istanbul

Istanbul. Dreieinhalb Tage voll vielfältiger Eindrücke. Gerüche, Geschmäcker, Farben, Stimmen… alles hat sich zu einem großen, schillernden Gesamteindruck vermischt.

Eine Wiedergabe von Impressionen aus einer faszinierenden Stadt.

Türme und Kuppel der Blauen Moschee

Wie aus Tausenduneiner Nacht: die Blaue Moschee im Abendlicht

Eindrücke

Istanbul, die Stadt am Bosporus, wo alte Paläste locken und Minarette im Dunst schimmern. Fünf Mal täglich ertönt der Gebetsruf des Muezzins. Es riecht nach gedünstetem Mais, nach Gewürzen und Fisch.

Angler stehen an den Ufern des Bosporus und auf der Galata-Brücke.

Auf der Autobahn stockt der Verkehr. Große Frachtschiffe kreuzen auf dem Marmarameer.

Am Fährhafen Emninönü herrscht Hochbetrieb und buntes Leben. Es wird Mais gegessen, Simit verkauft: iki simitler, lütfen – zwei Sesamkringel, bitte!

Eminönü

Auf den Basaren preisen die Händler in einem Gemisch unterschiedlichster Fremdsprachen ihre Ware an.

Die modernen Straßenbahnen rattern, wie stets überfüllt, auf ihren kurvigen Schienen durch die Innenstadt. Auf der İstiklal Caddesi, der großen Einkaufsstraße in Beyoğlu, verkehren ihre nostalgischen Vorgängerwaggons.

Zweigt man von der İstiklal auf die Meşrutiyet Caddesi ab, kommt man zu einer kleinen Gasse. Dort liegt zwischen Fisch- und Gemüseläden eine Lokanta mit schmackhaftem Büffet: man isst günstig, der Service ist freundlich. EInheimische kommen während ihrer Mittagspause hierher.

Auf den großen Plätzen verkaufen Männer an leuchtend roten Straßenständen Maiskolben und Maronen.

In Sultanahment, der Altstadt, lassen sich Touristen von bunten Lämpchen und Stoffen locken oder stehen stundenlang Schlange vor den Pforten der Blauen Moschee.

In Kadιköy oder unweit der Laleli-Moschee (der „Tulpenmoschee“) drängen sich dagegen die Istanbuler in den Straßen:vor Schmuck- oder Klamottenläden herrscht unübersichtlicher Einkaufstrubel.

Im 640 Jahre alten Hamam wird geschrubbt und geknetet, duftender Seifenschaum rinnt übers Gesicht. Die Luft ist warm, dampfig. Sinnlich.

In Eyüp wiederum herrscht Frömmigkeit: Zur Gebetsstunde übterönen sich die Muezzins der umliegenden Minarette, während über die verwitterten Gräber im alten Friedhof die Katzen schleichen.

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