Thailand 2: Impressionen aus dem paradiesischen Süden

Teil 2 meiner Thailandreise: Vom kulturell bedeutsamen und eindrucksvollen Ayutthaya ging es hinab in den Süden Thailands. In der Provinz Krabi entdeckte ich Paradiesstrände, einer Höhle voller Phalli und einen mürrischen, aber sympathischen alten Affen. Eine Reise in Bildern.

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In der Gegend rund um die Stadt Krabi in der gleichnamigen Provinz lässt es sich herrlich ausspannen. Da es für mich der erste Urlaub in Thailand überhaupt war, konnte ich mich an den üppig-grünen Hügeln und dem türkisklaren Meer gar nicht sattsehen.

Die Landschaft war wirklich ein Traum: Wohin ich auch schaute, überall Postkartenmotive!

 

Besonders beeindruckt war ich vom Phra Nang Beach auf Railay, einer Halbinsel bei Krabi. Hier gibt es nicht nur eine Höhle, in der man der Liebesgöttin huldigt (und der man als Votivgaben holzgeschnitze Phalli darbringt)…

… sondern auch schroffe Felswände für Kletterfreunde…

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… und eine tolle Aussicht auf das Meer, die daraus emporragenden Felsen und die schmucken Longtailboote, die sanft auf den Wellen schaukeln.

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Die Tierwelt hatte es mir auch sehr angetan. Allen voran natürlich die Affen, ganz klar! Regelmäßig legte ich mich im Hotel auf die Lauer, wenn es allmählich dämmrig wurde und der benachbarte Affenclan nach und nach herbeikam, um rund um die Bungalows nach Essbarem zu suchen.

Dabei entdeckte dieser Affe einen besonderen Leckerbissen auf unserer Veranda – ein Buch:

lesender-affe

Offenbar war er/ sie aber ein echter Banause – weil das Buch nicht essbar war, landete es mit Karacho auf dem Boden!

Ein lesender Affe… das wäre einfach zu schön gewesen… 😉

Großartig fand ich dieses alte Affenmännchen, das mir bei einer Bootstour auf einer winzigen Insel vor Krabis Küste vor die Linse kam:

Affenmännchen auf einem Ast

Er lebt ganz allein auf dieser Insel, ohne Artgenossen. Dafür kommt täglich eine Unzahl Touristen vorbei. Während alle anderen Ausflügler Fotos vom Meer knipsten, bemerkte ich bei einem Blick in das Dickicht hinter mir, dass da ganz still und aufmerksam ein Affe saß. Von einem Ast aus beobachtete er das Treiben am Strand. Sein Blick war misstrauisch. Es zuckte beständig um seine Mundwinkel, kurz blitzten seine Zähne auf. Ich musste an einen mürrischen alten Mann denken, der sich über den Trubel vor seinem Haus ärgert und leise vor sich hinschimpft.

Ehrlichgesagt, ich konnte Mr. Monkey (so taufte ich ihn) gut verstehen. Wenn jeden Tag hunderte von Touristen achtlos durch meinen Vorgarten trampeln würden, würde ich auch mürrisch dreinblicken.

Mr. Monkey erkannte aber auch den Nutzen der Situation – vor lauter Bilderknipsen lassen diese Menschen ihre mitgebrachten Futtervorräte ganz unbeobachtet. Jetzt heißt es runter vom Baum und schnell sein…

futterdieb

Und hinterher ein kräftiger Schluck zum Runterspülen:

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Weitere „tierische“ Erlebnisse:

Am Phra Nang Strand entdeckte ich einen Einsiedlerkrebs. Bessergesagt, ich entdeckte seine Behausung, ein schönes Schneckenhaus, das mir beim Baden im seichten, klaren Wasser auffiel. Als ich es aus dem Wasser nahm und näher inspizieren wollte, tauchte blitzschnell etwas Rotes mit Scheren und Stielaugen aus der Öffnung auf – und verschwand prompt wieder darin. Ich war fasziniert! In einer Tierdoku hatte ich einmal Einsiedlerkrebse gesehen und von ihren tragbaren Behausungen gehört und jetzt hatte ich so einen Krebs leibhaftig in meiner Hand. Ich ließ den armen Kerl aber bald wieder in Ruhe und setzte sein Häuschen vorsichtig zurück ins Wasser…

Ebenso faszinierend fand ich die kleine Echse, die wir an einem Baumstamm erblickten. Sie wiederum war fasziniert von einem Insekt auf dem Nachbarbaumstamm – und *husch, haps, mampf* wurde der Leckerbissen verspeist:

Ein richtiger kleiner Drache, findet ihr nicht?

Toll waren auch die Sonnenuntergänge am Weststrand von Ralay. Zum Abschluss also ein wenig romantische Stimmung:

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