2,5 Tage Bonn & Köln

Lange habe ich schon nichts mehr von mir hören lassen. Beruflich hatte ich die letzten Wochen einiges um die Ohren und in meiner Freizeit hatte ich wenig Lust, mich vor den Laptop zu setzen. Vergangenes Wochenende freute ich mich dann über eine kleine Auszeit mit zwei Freundinnen: Ein Besuch in Bonn stand an und damit ein willkommener Mini-Urlaub von zweieinhalb Tagen.

Tag 1: Bonn

Bonn Innenstadt an einem Sommertag

In der Bonner Innenstadt: Münster & Markt

Wir hatten herrlichstes Wetter (in diesem Sommer ja eher eine Seltenheit!) und waren viel draußen unterwegs. In Bonn war ich noch nie gewesen und fand es deshalb toll, diese hübsche Stadt zu entdecken. Wir bummelten durch die Innenstadt, vorbei am eindrucksvollen Rathaus, vor dem gerade eine Hochzeitsgesellschaft versammelt war, über den Marktplatz und durch die Fußgängerzone.

Beim Münster legten wir einen Stopp ein und sahen uns das Innere an. Besonders gut gefiel mir der Kreuzgang:

Kreuzgang im Bonner MünsterNächste Station: der HARIBO Store. Ein Schlaraffenland für Gummibärchenfans. Ich wurde angesichts der bunten Vielfalt an Gummibärchen, Gummischlangen, Lakritzschnecken & Co. vom Kaufrausch gepackt und verließ den Laden mit einer viel zu schweren Tüte. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen: meine Einkäufe sind nicht nur für mich gedacht, einen großen Teil davon werde ich verschenken, schließlich sind unter meinen Freunden und in meiner Familie auch ein paar Naschkatzen und HARIBO-Fans vertreten… 😉

Gummibärchen aus dem Haribo-Laden Bonn

Weiter ging es auf unserem Stadtrundgang. Wir kamen an der Uni vorbei, genauergesagt an ihrem eleganten Hauptgebäude, dem ehemaligen kurfürstlichen Residenzschloß. Nicht schlecht, wer an solch einem Ort studieren darf! Ich hatte es als Studentin ja mit unschönen, verschachtelten Bauten aus den 1960er Jahren zu tun, aber naja, ich will mich nicht beklagen…

Über den Hofgarten spazierten wir zum Rheinufer, dann wieder zurück und über die Poppelsdorfer Allee Richtung Botanischer Garten. Leider ist der ausgerechnet samstags geschlossen und aus unserem Plan, uns dort in den Schatten zu setzen und von den HARIBO-Käufen zu naschen wurde nichts! Wie schade! Stattdessen ging es in eine benachbarte Eisdiele – definitv keine schlechte Alternative 😉 Hier gönnten wir uns nach unseren langen Wanderungen durch die Bonner Innenstadt eine längere Ruhepause bei leckeren Eisbechern.

Am späten Abend schlenderten wir durch die hübschen Altstadtgassen mit ihren kleinen Läden und Kneipen. Vor einer saßen wir bei einem Glas Wein und beobachteten das Kommen und Gehen um uns herum. Der perfekte Ausklang für einen Tag in Bonn!

Tag 2: Köln

Am nächsten Tag ging es mit dem Zug nach Köln – von Bonn ja nur ein Katzensprung.

Vor einigen Jahr hatte ich Köln bereits einen Besuch abgestattet und konnte nun meine Eindrücke vom berühmten Dom und der Innenstadt wieder auffrischen.

Außenansicht und buntes Kirchenfenster des Kölner Doms

Der Dom ist wirklich imposant, von außen wie von innen. Schade nur, dass der Blick auf den Dom von allen Seiten durch andere Gebäude behindert wird und das Gewusel des Bahnhofsvorplatzes in das Gewusel vor dem Dom übergeht.

Rund um den Kölner Dom

Kölnisch Wasser Haus, Innenstadt

Vom Dom aus bummelten wir durch die Innenstadt Richtung Rhein. Nicht nur rings um den Dom, auch auf den kleineren Plätzen und entlang des Rheinufers herrschte reges Treiben.

koeln-rheinSchließlich entdeckten wir am Heumarkt einen kleinen Jahrmarkt, genauergesagt das „Altstadtfest“ mit allerhand Fressständen, Live-Shows, Buden mit Schmuck, einer Traube bunter Luftballons, einem Kettenkarussell für Kinder und einem (nicht allzu riesigen) Riesenrad:

Heumarkt Köln, Altstadtfest mit Fahrgeschäften

Insgesamt waren wir von Köln eher enttäuscht: viel Trubel, wenig Flair. Man müsste vielleicht andere Ecken der Stadt kennenlernen, aber Bonn hat mich auf Anhieb viel stärker für sich eingenommen. Und dorthin ging es gegen Abend mit dem Zug wieder zurück.

Tags darauf hieß es nach einem gemeinsamen Frühstück auch schon wieder Abschied nehmen. Die zweieinhalb Tage Kurzurlaub hatten jedenfalls sehr gut getan!

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5 Gedanken zu “2,5 Tage Bonn & Köln

  1. Witzig, wenn ich an Bonn denke, fällt mir auch immer die Uni ein, hab mir damals extra angesehen, wo die Germanisten ein und ausgehen durften – und könnte ein kleines bisschen Neid nicht unterdrücken 😉

  2. Hallo Stefanie,
    heute erst habe ich Deinen Blog entdeckt – wenn ich Dich schon im Sommer gekannt hätte, dann hätte ich Dir ein paar schöne Ecken in Köln zeigen können, wohne seit sechs Jahren hier und fühle mich sehr wohl! Viele Grüße aus Köln, Kathrin

    • Hallo Kathrin, wenn ich mal wieder nach Köln komme, werde ich mir gerne ein paar Inider-Tipps von dir holen 🙂
      Schöne Grüße an den Rhein!

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